Montag, 11. Februar 2008

DNS (Domain Name System) Informationen

DNS Informationen

Aufgaben des Rootserver beim DNS

Weltweit gibt es insgesamt 13 Rootserver davon stehen die meisten in Amerika. Die Root Server bzw. Root Nameserver sind für die Kommunikation der Root-Zonen des Domain Name Systems (DNS) zuständig. Die Root Server sind die Wurzel, die oberste Ebene im hierarchischen organisierten DNS. Sie verweisen auf die untergeordneten Top Level Domains (TLD) wie zum Beispiel .com, .de, .net oder. org.

Caching Only Nameserver
Ein Caching Only Nameserver ist für keine Zone zuständig und leidet lediglich alle eintreffende Anfragen über andere Nameserver (z.B. Primary oder Secondary Server), so genannte Forwarder, weiter. Dies kann ein Caching Only Nameserver folgendermaßen anstellen:

Delegierung:
Bei der Delegierung wird die Anfrage, wie der Name schon sagt, an den zuständigen Nameserver delegiert. Die Information über den richtigen Namenserver steht in der so genannten Zonendatei drin.

Weiterleitung:
Bei der Weiterleitung, im englischen auf forwarding, wird die Anfrage im Gegensatz zu Delegierung nicht an den "richtigen" Nameserver weitergeleitet, sondern zum nächst fest konfigurierten Nameserver. Dieser muss dann wieder für sich entscheiden was er mit der Anfrage anfängt.

Auflösung über die Root-Server:
Die letztendlich Auflösung über die Root-Server erfolgt dann, wenn kein Weiterleitungsserver konfiguriert wurde.

Wichtige Ressource Records:

Damit ein Server seine Aufgaben erfüllen kann, stehen ihm so genannte Ressourcen Records zur Verfügung, die je nach Typ bestimmte Informationen liefern. Hier eine kleine Auflistung von wichtigen Ressource Records:

Adress Record:
Der Adress Record (A) liefert den Zusammenhand zwischen IP Adresse und Host Name. Er wird benötigt um von dem Namen auf die IP Adresse zu kommen.

Name Server Record:
Der Name Server Record weist den zuständigen Name Server für eine bestimmte, definierte Domain aus.

Mail Exchange Record:

Über dem Mail Exchange Record (MX) werden Hosts definiert, die für andere Hosts Mail entgegennehmen.

Canonical Name Record:
Der Canonical Name Record (CNAME) definiert einen Alias für einen Host, über dem er angesprochen werden kann.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Mac Adress in Windwos Auslesen

Wenn man einmal die Mac Adresse benötigt und das Betriebssystem Windows nutz, der kann folgendermaßen vorgehen.

1)
Man öffnet die Eingabeaufforderung: Start -> Ausführen -> "cmd" und gibt dann in der aufgehende schwarzen DOS Box den Befehl ipconfig /all ein.

Dort steht nun die Mac Adresse unter dem jeweiligen Interface unter dem Eintrag: Physikalische Adresse.

2)
Eine andere Möglichkeit besteht unter Windows XP oder höher in dem man auch wieder die Eingabeaufforderung öffnet und dort nun den Befehl getmac eingibt.

Dienstag, 29. Januar 2008

GbE - Gigabit Ethernet

GbE ist die Abkürzung für Gigabit Ethernet. Oft wird schreiben Hersteller, wie das Unternehmen Cisco nur GbE, statt die zwei ausgeschriebenen Wörter Gigabit Ethernet.

Dienstag, 22. Januar 2008

Switch Stacking

In der Netzwerktechnik versteht man unter Stacking bei Switches die Verbindung von 2 oder mehr stapelbaren Switches über einen internen Bus. Vorteil des Stackings ist das der Verbund der Switches nach Außen wie ein Switch propagiert wird, sprich auch nur eine IP Adresse "hat". Da dennoch mehrere Switche die Arbeit verrichten, hat man hier natürlich einen starken Performance Gewinn.

Dienstag, 1. Januar 2008

Schönes neues Jahr

Ich wünsche alle ein schönes neues Jahr. Möge 2008 genauso erfolgreich werden wie das vergangene, alte Jahr 2007.

Montag, 31. Dezember 2007

MPLS - Multi-protocol label switching

MPLS ist die Abkürzung für Multi-protocol label switching. MPLS ist ein Weiterleitungsmechanismus der auf der Switching-Technologie aufbaut. Gegenüber dem Routing arbeitet da Switching um einiges schneller. Bei MPLS bekommt jedes Paket ein sogenannten Label, das zur Weiterleitung dient. Übertragen werden die Pakete dann über den sogenannten Label Switched Path, kurz LSP. Bei MPLS kann man Quality of Service (QoS) anwenden. So könne wichtige, bzw. sensitive Daten wie Voice over IP Gespräche oder beim Streaming, höher Priorisiert werden.

Montag, 10. Dezember 2007

Vergleich zwischen Link-State-Routing Protokollen und Distanz-Vektor Routing Protokolle

Distanz-Vektor-Routing Protokolle:

  • Basiert auf dem Bellman-Ford-Algorithmus
  • Kaum Wartung von Nöten
  • Einfach zu Implementieren
  • Router kennen jeweils nur den Nachbarn, nicht das gesamte Netzwerk
  • Langsame Konvergenz
  • Durch regelmäßiges versenden der ganzen Routing Tabelle, hoher Bandbreitenbedarf Mangelhafte Skalierbarkeit
  • Unterstützen kein VLSM, CIDR
  • Kaum Ressourcen Bedarf
  • Anfällig für Routing-Loops
Beispiele für Distanz-Vektor-Routing Protokolle: RIP, RIP2, IGRP



Link-State-Routing Protokolle:
  • Basiert auf dem Dijkstra-Algorithmus bzw. Shortest-Path Algorithmus
  • Komplexere Konfiguration, gute Kenntnisse sind von Nöten
  • Jeder Router kennt das gesamte Netzwerk
  • Schnelle Konvergenz
  • Updates werden inkrementell verschickt, sodass nicht die gesamte Routing Tabelle versendet werden muss
  • Gute Skalierbarkeit, auch in großen Netzwerken
  • Unterstützt VLSM, CIDR
  • Hoher Ressourcen Bedarf, vor allem RAM
  • Weniger Anfällig für Routing-Loops
Beispiele für Distanz-Vektor-Routing Protokolle: OSPF, IS-IS